Jetzt bin ich wirklich Politiker

Kommunalwahl 2016

Knapp 10 Jahre ist es her, da bin ich in die FDP eingetreten um „Politiker“ zu werden, um endlich was zu ändern anstatt immer nur zu meckern. Vor knapp 9 1/2 Jahren habe ich dieses Blog begonnen um darüber zu berichten. Und nun – nun bin ich endlich Politiker.

Nachdem ich bei der Kommunalwahl 2011 die hintersten Listenplätze belegte und magere 2-3% holte, ist es mir im zweiten Anlauf gelungen in mehrere Räte einzuziehen. Zum einen bin ich über die Liste in den Stadtrat Wunstorf gekommen und zum anderen mit einem Direktmandat (!) in den Ortsrat Steinhude. Also nicht mehr „ich-werde-politier“ sondern „ich-bin-politiker“. Irgendwie.

Morgen ist die letzte Ratssitzung in alter Besetzung, und da der Bürgermeister dort seine Haushaltsrede hält, wurde ich auch schon eingeladen. Richtig los geht es dann am 9.11. mit der konstituierenden Sitzung des Rates der Stadt Wunstorf.

Bis dahin verbringen wir noch einige Zeit mit „Koalitionsgesprächen“. Zunächst mit der SPD. Die hat nämlich die Mehrheit (zusammen mit den Grünen) verloren und ist auf Unterstützung angewiesen. Von einer GroKo hält hier in Wunstorf niemand, zu schwach ist die CDU aufgestellt.  Wir sind offen für vieles und werden sehen, ob wir unsere Vorstellungen in einer möglichen Konstellation mit den „Roten“ durchsetzen können. Denn „mitregieren“ um jeden Preis – das ist nicht unser Ziel.

70 Kinder vom Himmel gefallen

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Völlig überraschend fehlen in Wunstorf 70 (!) Kita- und Krippenplätze und niemand kann sich erklären, wo die vielen Kinder herkommen. Mit 70 Kindern füllen wir in wenigen Jahren 4-6 Grundschulklassen und danach dann 2-3 Klassen an weiterführenden Schulen. Aber irgendwie wurden die wohl übersehen.

Wenn Rat und Verwaltung der Stadt Wunstorf bei den Berechnungen, die zur Schließung des Schulzentrums Steinhude führten genauso gewissenhaft gerechnet haben – na dann, vielen Dank. Es wird wirklich Zeit, dass sich in der Schulpolitik unserer Stadt etwas ändert.

Reinhard Dirtheuer gewinnt 4. Steinhuder Doppelkopf-Pokal. 

Erlöse gehen an den „Verein zur Unterstützung AIDS-kranker Kinder e.V.“

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Foto (v.L.n.R) Thorben Rump, Markus Schwinn, Reinhard Dirtheuer, Ilse Wittau

(Wunstorf / Steinhude, 02.05.2016) Auch die vierte Ausgabe des Steinhuder-Doppelkopf-Pokals lockte wieder zahlreicher Spielerinnen und Spieler aus Steinhude, Wunstorf, Garbsen, Hannover und sogar Bad Oeynhausen nach Steinhude.

Mit 107 Punkten gewann in diesem Jahr Reinhard Dirtheuer vor Ilse Wittau (99) und Markus Schwinn (93). Insgesamt wurden am Sonntag Nachmittag 1371 Punkte in knapp viereinhalb Stunden vergeben. „Besonders gefreut habe ich mich auch darüber, dass der jüngste Spieler des Turniers, Simeon Schmidt aus Hannover (10) mit dem 11. Platz ein so tolles Ergebnis erreichen konnte.“ freut sich Veranstalter Thorben Rump.

In diesem Jahr fand das Turnier zum ersten Mal im Gemeindezentrum Steinhude an, was bei allen Teilnehmern großen Anklang fand. Das lag neben der hellen und großzügigen Location auch an dem Service und der gelungenen Bewirtung. Daher bedankte sich Rump auch nicht nur bei den Sponsoren, die auch in diesem Jahr den Pokal mit vielen tollen Preisen wieder attraktiv machten, sondern auch bei Freunden und Familie: „Ohne meine Familie und Freunde wäre die Veranstaltung so nicht möglich gewesen“ – beim Kuchen Backen, und Verkaufen, Einkaufen, Auf- und Abbau war die ganze Familie Rump fleißig mit dabei.

Über die Startgebühren, Spenden und die Verkaufserlöse sind 170€ Gewinn zusammengekommen, die zu 100% an den „Verein zur Unterstützung AIDS-kranker Kinder e.V.“ gehen.

„Ich hatte im letzten Jahr das Glück, Prof. Dr. Baumann vom „Verein zur Unterstützung AIDS-kranker Kinder e.V.“ kennenzulernen“, sagt Rump. „Sein Engagement, seine vielen Geschichten und die bedrückende Wahrheit, dass AIDS-Kranke Kinder auch heute noch von der Gesellschaft ausgegrenzt werden haben mich tief beeindruckt und daher war die Entscheidung, wo die Spenden 2016 hingehen sollen, sehr leicht.“

 

Die Pokale fürs Doppelkopf-Turnier sind da

Restaurant Tandem spendet 80€ Verzehrgutscheine

Jetzt noch zum 4. Steinhuder Doppelkopf-Pokal anmelden und die letzten Plätze sichern. Jeder kann mitmachen – egal ob Anfänger oder Fortgeschritten.

Nur noch wenige Tage bis zum Doppelkopf Pokal

Jetzt anmelden.

4. Steinhuder Doppelkopf-Pokal in Steinhude – Neuer Veranstaltungsort

Thorben Rump lädt wieder zu einem spannenden Nachmittag ein

(Wunstorf, 29.03.2016) Am 01.05.2016 um 13.00 Uhr ist es wieder soweit – Thorben Rump lädt ein zum 4. Steinhuder Doppelkopf-Pokal. In diesem Jahr findet die Veranstaltung zum ersten Mal im Gemeindezentrum der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Steinhude (Pfarramt), Am Anger 11 in Steinhude statt. Die Veranstaltung dauert voraussichtlich bis 18.00 Uhr.

Auch in diesem Jahr ist es Rump wieder gelungen die Sponsoren der letzten Jahre für eine große Auswahl an Preisen zu gewinnen. So wird voraussichtlich auch in diesem Jahr wieder jeder Teilnehmer mit einem Preis nach Hause gehen. Als Sponsoren mit an Bord sind wieder die Werbeagentur Stammtisch, Typo3-Agentur Pixelcreation, Buchhandlung Wortspiel, Sehenswert Optik Schulze, Strandterrassen Steinhude, TVN innoject, Restaurant Tandem, das Wirtschaftshaus Hannover und die FDP Wunstorf. Die Pokale werden in diesem Jahr vom Tanztreff Jülich gespendet.

Gespielt wird in der vierten Auflage des Doppelkopf-Pokals wieder grob nach den Regeln des deutschen Doppelkopf-Verbandes. Die genauen Regeln werden vor Ort rechtzeitig bekannt gegeben. Jeder ist herzlich eingeladen teilzunehmen – egal ob Anfänger oder Fortgeschrittener. Die Anzahl der Teilnehmer ist aber insgesamt auf 32 Teilnehmer begrenzt.

Das Startgeld beträgt in diesem Jahr 6€ pro Person. Der Erlös aus der Startgebühr und den Einnahmen für das bereitgestellte Kuchen-Buffet geht in diesem Jahr (bis auf die Kosten für den Veranstaltungsort) komplett an den „Verein zur Unterstützung AÍDS-kranker Kinder e.V. in Hannover“ (http://verein-aidskranker-kinder.de/). Freiwillige Spenden sind darüber hinaus natürlich herzlich willkommen).

Anmeldung können ab sofort bis zum 24.04.2016 per E-Mail (doppelkopf@thorben-rump.de), im Internet (www.thorben-rump.de/doppelkopf) oder telefonisch (SMS/Whats App) unter 0151 62853452 vorgenommen werden.

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Die Bürgerinitiative „Pro Steinhuder Schulen“ gibt nicht auf

Bürgerinitiative Pro Steinhuder Schulen gibt nicht auf
Bürgerversammlung in Steinhude ein voller Erfolg

Brgerbeteiligung

(Steinhude, 02.02.2016) Die Bürgerinitiative Pro Steinhuder Schulen hatte am gestrigen Montag zu einer Bürgerversammlung in Steinhude eingeladen, um über das weitere Vorgehen zu informieren und die Stimmung der Bürger zu erkunden. Das Fazit des Abends fasst Thorben Rump, Pressesprecher der Initiative, so zusammen: „Wir sind erfreut, wie motiviert die Wunstorfer Eltern sind, die Initiative zum Schulerhalt auch weiterhin zu unterstützen, und wie stark der Wunsch ist, dass wir weitermachen.“ Innerhalb der nächsten zwei Wochen wird die Bürgerinitiative daher noch einmal aktiv Spenden sammeln, um die aktuelle Klage zur Durchführung des Bürgerentscheids zu Ende zu bringen und sich im Falle eines eventuellen Unterliegens den Weg in die nächste Instanz offen zu halten.

Zu Beginn der Versammlung informierten die Mit-Initiatoren Stephan Kaufmann, Stefanie Desch, Susanne Köpers und Thorben Rump über die bisherigen Aktivitäten der Initiative, das Bürgerbegehren und den Sachstand der Rechtsstreitigkeiten, sowie die aktuelle finanzielle Situation.

Zusammengefasst zeigten sich die Initiatoren sehr enttäuscht von den jüngsten lautstarken Wortmeldungen aus Rat und Verwaltung. Es habe nie wirklich Gesprächsangebote seitens der Politik gegeben, nur auf Initiative der Bürgerinitiative kamen Gesprächsrunden zusammen, die aber allesamt ergebnislos verliefen, da spürbar von Anfang an keine Kompromissbereitschaft auf Seiten des Rates vorhanden war. Das sei umso bitterer, als jetzt einige Politiker vorgeben, Sie hätten stets das Gespräch zur Bürgerinitiative gesucht und einen Bürgerentscheid sogar begrüßt. Stattdessen würden Rat und Verwaltung sich inzwischen hinter einer Mauer aus Paragraphen verschanzen und den durch Unterschrift bekundeten Willen von über 5.000 Wunstorfer Bürgern vollends aus den Augen verlieren.

Die Bürgerinitiative hatte im vergangenen Frühjahr 5244 gültige Stimmen gegen die Beschlüsse zur Schließung des Schulzentrums Steinhude gesammelt, davon ca. 40% aus Steinhude und 60% aus der Kernstadt und allen übrigen Ortsteilen. „Offensichtlich ist ein großer Teil der Wunstorfer Bürger mit der Schulpolitik in unserer Stadt unzufrieden“, so Kaufmann, „und wünscht sich Schulvielfalt anstelle von Zentralisierung.“

Zwar hat das Verwaltungsgericht in einem Hinweisbeschluss vor einigen Tagen angedeutet, dass die Zulassung des Bürgergehrens eventuell an einem, aus Sicht des zuständigen Einzelrichters nicht ausreichenden, Kostendeckungsvorschlag scheitern könnte, doch sind alle übrigen Aspekte der erhobenen Klage darin noch nicht abschließend beleuchtet. „Derzeit wird geprüft, ob wir durch eine Entgegnung unsere Position weiter untermauern können,“ sagt Stephan Kaufmann, „schließlich hat die Ratsvorlage zur Schließung des Schulzentrums Einsparungen ausdrücklich verneint. Dann kann auch der Erhalt der Schule keine neuen Kosten verursachen, für die das Bürgerbegehren eine Deckung aufzuzeigen hätte.“

Die Bürgerinitiative bittet nun alle Wunstorfer Bürger um weitere Spenden, um die Klage weiterführen zu können, wofür bis zu 3.500€ benötigt werden. „Ohne Spenden sind wir nicht in der Lage, die Klage weiterzuführen.“ so Rump. „Die Spendenbereitschaft in den nächsten 14 Tagen wird zeigen, ob wir weitermachen können oder nicht.“

Gespendet werden kann über die Webseite www.prosteinhuderschulen.de per Paypal oder ganz klassisch per Überweisung auf das Konto der Bürgerinitiative:
Volksbank Nienburg
IBAN: DE83256900091010142000
BIC: GENODEF1NIN
Kontoinhaber: Thorben Rump

4. Steinhuder Doppelkopf-Pokal

Am 01.05.2016 ist es wieder soweit. Wir spielen den nunmehr vierten Steinhuder Doppelkopf-Pokal aus. Dieser wird in diesem Jahr zum ersten Mal im Gemeindezentrum Steinhude ausgetragen. Weitere Details folgen.
Die Erlöse gehen in diesem Jahr an den Verein zur Unterstützung AIDS-kranker Kinder e. V. (http://verein-aidskranker-kinder.de/)
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Es ist, wie es ist. Ist jetzt alles für die Katz?

In der Politik wird mit harten Bandagen gekämpft. Auch Nachtreten, wenn der Gegner am Boden liegt ist offenbar weit verbreitet. So gesehen heute in der Leine Zeitung im Artikel zur Klage für das Bürgerbegehren zum Erhalt der Steinhuder Schulen.

Es hat inzwischen den Anschein, dass die Verwaltung der Stadt Wunstorf zumindest handwerklich saubere Arbeit leistet. So hatte die Bürgerinitiative „Pro Steinhuder Schulen“ ja auch schon die bisherigen Klagen zurückgezogen und sich einzig auf die Klage gegen die Ablehnung des Bürgerbegehrens konzentriert. Aber auch hier macht das aktuelle Schreiben vom Gericht wenig Hoffnung auf Erfolg. Die Initiative wird das mit Ihrem Anwalt klären und wir werden sehen.

Was dabei leider oft vergessen wird, ist das „Recht bekommen“ nicht unbedingt auch „Recht haben“ bedeutet. Wie gesagt, es hat den Anschein, als wenn die Verwaltung rechtlich möglicherweise einwandfrei gearbeitet hat – das bedeutet aber nicht, dass inhaltlich alles korrekt gelaufen ist.

Über 5.000 Bürger haben das Bürgerbegehren zum Erhalt der Steinhuder Schulen unterschrieben und damit Ihre Unzufriedenheit mit der Wunstorfer Schulpolitik zum Ausdruck gebracht. Das wird in der aktuellen Berichterstattung leider komplett vergessen. Und die aktuellen Entwicklungen zeigen, dass die Sorgen der Bürger durchaus berechtigt scheinen:

Der derzeitige Rektor des Gymnasiums Steinhude wechselt in Kürze zum Hölty Gymnasium und deutet an, dass wohl schon im kommenden Schuljahr keine 10. Klassen mehr in Steinhude unterrichtet werden. Ein Schelm, der böses dabei denkt. Die Realschule hat nach dem Wegfall der 5. Klassen nicht mehr genug Schüler um einen eigenen Rektor zu haben. Und das wird ja nicht besser. Ich denke, wir können davon ausgehen, 2017 keine Schule mehr in Steinhude zu haben.

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Der heutige Artikel in der Leine Zeitung gibt dem Thema noch einen zusätzlichen, faden Beigeschmack. Schon lange habe ich das Gefühl, dass SPD und Grüne ganz schön „angepisst“ sind, weil ein paar nervige Eltern aus Steinhude diese Politiker aus Ihrem lieblichen Dornröschenschlaf im Rathaus geweckt haben. Und das zeigen sie auch heute wieder. Der Kommentar, was man denn mit dem gespendeten Geld so alles „sinnvolleres“ hätte machen können, spottet dabei echt jeder Beschreibung. Natürlich ist es im Nachhinein , wenn die Klagen nicht zum Erfolg führen, „rausgeschmissenes Geld“ – leider. Das steht zum einen aber noch nicht fest, zum anderen hilft es auch hier wieder, sich einmal an die eigene Nase zu fassen, denn, wer den Haushalt der Stadt Wunstorf liest und in den letzten Jahren las, der kann die gleiche Frage postwendend zurück geben.